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Lifesaving World Championships Open - Adelaide AUS

Mittwoch, 21. bis Sonntag, 25. November 2018

Vom ersten Wettkampftag an überzeugten die Schweizer Athletinnen und Athleten und schwammen neue Schweizerrekorde.


An den Weltmeisterschaften in Australien, dem Mutterland des Rettungsschwimmens, nahmen auch vier Wädenswiler teil: Martina Camenzind, Daniela Reichmuth, Cyril Senften und Sandro Wanger.

Donnerstag, 22. November 2018

Nach der Eröffnungsfeier am Dienstag und dem SERC am vorgehenden Tag sorgte Sandro Wanger für die erste Sensation des Tages: er unterbat den Schweizerrekord mit der Zeit von 1:11.55 in der Disziplin 100 m Rescue Medley um knappe 3 Hunderdstel. Über 100 m Manikin tow with Fins setzte Jonas Abgottspon seine eigene Landes-Bestzeit auf 0:55.64 herab und sicherte sich damit den Einzug ins B-Finale! Dort erkämpfte er den sehr guten 15. Schlussrang. In der neu eingeführten 4 x 50 m Mixed Pool Lifesaver Relay qualifizierten sich die Schweizer (Marina Ballat, Jasmin Freudiger, Nico Lenzlinger, Sandro Troxler) für den B-Final. Dort konnten sie ihren Schweizerrekord aus dem Vorlauf nochmals verbessern und sicherten sich den 14. Schlussrang.

Freitag, 23. November 2018

Auch heute konnten die Schweizer zeigen was sie können und super Zeiten erkämpfen. Die Herren der 4 x 25 m Puppenstaffel (Kevin Schuler, Cyril Senften, Sandro Wanger, Sandro Troxler) schwammen mit 01:13.62 bereits im Vorlauf Schweizerrekord und konnten sich deutlich für den B-Final qualifizieren. Dort verbesserten sie ihre Bestmarke nochmals klar auf 01:12.79 und sicherten sich den 10. Platz. Die Tubestaffel der Herren (Jonas Abgottspon, Nico Lenzlinger, Sandro Troxler, Sandro Wanger) konnten sich im B-Final ebenfalls steigern. Mit neuer Schweizerrekordzeit (01:33.65, vorher 01:34.09) musste man sich nur dem grossen Gastgeber Australien geschlagen geben und erreichte den ebenfalls den 10ten Schlussrang. Nico Lenzlinger senkte in seiner Paradedisziplin 100 m Manikin carry with Fins seinen eigen Landesrekord um mehr als eine halbe Sekunde auf 00:50.85.Die Damen qualifizierten sich zweimal für den B-Final und sammelten somit fleissig Punkte für die Schweizer Mannschaft. Auch wenn sie die Schweizerrekorde (teils nur knapp) verpassten, steigerten sie sich im Vergleich zu den Vorläufen nochmals und klassierten sich in der Gurtretterstaffel (Marina Ballat, Jasmin Freudiger, Carmen Jauch, Daniela Reichmuth) auf dem 15., beziehungsweise in der Puppenstaffel (Marina Ballat, Martina Camenzind, Jasmin Freudiger, Daniela Reichmuth) auf dem 14. Rang.

Samstag, 24. November 2018

Auch am ersten Tag im Meer wusste das Schweizer Team erneut zu überzeugen: mit dem 10. Rang im Board Rescue sorgten Kevin Schuler und Sandro Wanger für das beste Resultat des Tages. Kevin Schuler erreichte im stark besetzten Skirace den Final und belgete den sensationellen 13ten Platz. Im Surf Race platzierte sich Sandro Wanger auf dem 20. Rang und mit Carmen Jauch sicherte sich eine weitere Schweizerin einen Finalplatz in dieser Disziplin. Auch mit dem 11. Rang im Beach Relay der Herren (Jonas Abgottspon, Nico Lenzlinger Cyril Senften, Sandro Wanger) konnten die Schweizer ein Ausrufezeichen setzen, eine Staffel mit grossem Potenzial! Die Damen (Marina Ballat, Martina Camenzind, Jasmin Freudiger, Daniela Reichmuth) belegten mit dem 14. Rang ebenfalls eine Rangierung in den Punkten.

Sonntag, 25. November 2018

Weitere Punkte sammeten die Schweizer am letzten Tag in der Disziplin Oceanman/Oceanwomen Relay. Die Herren (Jonas Abgottspon, Kevin Schuler, Cyril Senften, Sandro Wanger) beendeten das Rennen auf 9. und die Frauen (Marina Ballat, Martina Camenzind, Jasmin Freudiger, Daniela Reichmuth) auf dem 16ten Rang. Im Rescue Tube Rescue Race belegten die Herren (Jonas Abgottspon, Jonas Lenzlinger, Cyril Senften, Sandro Wanger) den 12. und die Damen (Marina Ballat, Martina Camenzind, Jasmin Freudiger, Carmen Jauch) den 14. Rang. Im Als letzte Disziplin des Tages wurde die neue Disziplin Mixed Ocean Lifesaver Relay ausgetragen. Dort schafften die Schweizer (Marina Ballat, Kevin Schuler, Daniela Reichmuth, Sandro Wanger) den Sprung ins Finale und erreichten den 16ten Rang. In der Gesamtrangliste belegt das Schweizer Team den 21ten Rang, womit man zufrieden sein kann.

Text von Jonas Abgottsponn, Martina Camenzind und Nathalie Zulauf
Bilder von Nationalmannschaft und SLRG Innerschwyz
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SLRG Wädenswil 2018-12-09 | Martina Camenzind |
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