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Masters Lifesaving World Championships 2016 - Eindhoven und Nordwijk NLD

Freitag, 02. bis Dienstag, 06. September 2016

Dienstag, 30. August

Mit zwei vollgepackten Autos mit Boards und Skis auf dem Dach fuhren wir Richtung Holland. Bei der ersten Raststätte in Deutschland trafen wir uns für die erste Pause, die wir alle 2 bis 3 Stunden wiederholten. In Eindhoven angekommen kurz vor dem Hotel sagte das Navi, vor dem blauen Haus links. Nach dem Zimmerbezug gingen wir essen.

Von Bernhard Bühler

Mittwoch, 31. August

Am Morgen nach dem Frühstück liefen wir zum Hallenbad, um uns über die Wettkampfbedingungen zu informieren. Retour nahmen wir den Bus, der viel zu teuer war und wir entschieden uns ab sofort mit dem Auto zu fahren. Im Hotelpool fand ein kleines Training bestehend aus Schwimmen, Laufband und Line Throw statt. Am Abend genossen wir wie immer ein gutes Nachtessen.

Von Bernhard Bühler

Donnerstag, 01. September

Nach dem Frühstück gingen wir ins Hallenbad, wo der Wettkampf satt findet, trainieren. Der Fokus lag auf dem Üben der Disziplinen, besonders die Übergaben, Leine werfen, die Puppe hoch nehmen und uns ein bisschen nervös zu machen.

Von Bernhard Bühler

Freitag, 02. September

Der lang ersehnte Wettkampfstart im schönen Pieter van den Hoogenband Pool in Eindhoven ist da. Das ganze Master Team der SLRG Wädenswil war konzentriert am Start. Jeder der 5 Teilnehmer der SLRG Wädenswil startete in einer andern Kategorie.
Mit der Disziplin 200m / 100m Hindernisschwimmen begann der Tag. In der Hindernisstaffel erreichte das Herren Team den guten 10. Rang. Beim 100m Retten einer Puppe mit Flossen erreichte Michi Beck den 14. Rang von 43 Teilnehmern und Heinz Wanger den guten 5. Rang von 35 Teilnehmern. Nach einem ersten strengen Wettkampftag ging es mehr oder weniger zufrieden zurück ins Hotel.

Von Heinz Wanger

Samstag, 03. September

Zweiter Wettkampftag neues Glück? Der Tag beginnt für uns nicht wie gewünscht, mussten auf das reichhaltig Frühstücks- Buffet verzichten, da das Restaurant am Wochenende eine Stunde später öffnet. Wir begeben uns doch mit neuem Elan ins Hallenbad und bereiteten uns auf die anstehenden Wettkämpfe vor. An diesem Wettkampftag erreichten wir gute Resultate, leider auch diverse Disqualifikationen. Von den erhofften Medaillen beim Line Throw waren wir um Fingerspitzen-Breite dabei, leider konnte ich das Seil nicht halten und wir verpassten die ersten Plätze (ich und Heinz) auch bei Michi und Berni lief es nicht wunschgemäss, trotzdem  genossen wir den Tag. Im 4 x 50 m Medley Relay erreichten wir den guten 6. Platz von 21 Teams.
Den Tag schlossen wir mit einem sehr feinen und speziellen Nachtessen ab, das Restaurant mit dem Namen The Mandarin ist ein japanisches, das Essen wird direkt am Platz vom Koch zubereitet mit kleinen Vorführungen, ist wirklich ein Erlebnis dass man einmal erleben sollte.

Von Jörg Senften

Sonntag, 04. September

Heute fuhren wir mit Sack und Pack nach Noordwijk direkt an den Strand um uns einzuschreiben und die Lycras zu holen. Es war kühl und windig und im Meer hatte es richtig hohe Wellen. Neben dem zerstörten Zelt der Innerschwyzer deponierten wir die Skis. Danach bezogen wir unser Ferienhaus und gingen zu Fuss Nachtessen, was zum ersten Mal nicht einfach war bis wir ein Restaurant in der Nähe fanden.

Von Bernhard Bühler

Montag, 05. September

Wie an allen Wettkampftagen war auch heute wieder früh aufstehen angesagt. Ein Blick aus dem Fenster gab kaum Hoffnungen auf eine Ententeich-Stimmung für den bevorstehenden ersten Tag im Ocean. Es war noch immer sehr windig und folglich musste mit grösserem Wellengang gerechnet werden, welcher die Wettkämpfe im Meer merklich erschwert. Doch nicht zu früh den Teufel an die Wand malen und abwarten. Nach einem kurzen Frühstück packten wir unsere Taschen in die Autos. Die Skis waren bereits am Strand und die Boards auf unsere Autos gebunden und lagen nicht im Wohnraum herum wie dies andere Sektionen pflegten. Um 7 Uhr verliessen wir unsere schöne Villa und fuhren nach Noordvijk, wo bereits um 7:30 Uhr das Teammanager Briefing stattfand. Dort erhielten wir die wichtigsten Infos zum bevorstehenden Tag.

Unsere Vorahnung bewahrheitete sich. Da die Wellen und Strömungen tatsächlich noch zu stark waren, konnte die erste Disziplin Board Rescue nicht wie geplant durchgeführt werden und wurde auf den nächsten Tag verschoben. Gewisse Zelte wurden vom Wind flachgelegt oder komplett verblasen. Wegen dem schlechten Wetter konnten die Ocean Competitions erst mit über einer Stunde Verspätung gestartet werden. Bei der ersten Disziplin, dem Surf Ski Race, konnten noch keine nennenswerten Ergebnisse verbucht werden. Diejenigen, welche sich mit dem Ski ins Wasser getrauten, hatten viel zu kämpfen, nicht in erster Linie gegen andere Wettkämpfer sondern eher gegen die starken Wellen. Eine Welle hat Michi fies von der Seite erwischt und ihm den Ski gleich komplett entrissen. Beim anschliessenden Surf Race haben sich Jörg, Berni und Heinz allesamt für das Finale qualifiziert, wo Jörg (14.), Berni (15.) und Heinz (20.) sehr gute Schlussrangierungen erreichten. Der Tageshöhepunkt aus sportlicher Sicht für Brigitte war ihr hervorragender 5. Schlussrang beim Board Race.

Am Nachmittag feierte Heinz einen Teilerfolg durch einen starken ersten Lauf beim Oceanman und sicherte sich dabei den Einzug ins Finale. Auch Michi war erfolgreich und bewies seine Schnelligkeit am Land. Im Finale sicherte er sich den starken fünften Schlussrang. In die letzte Disziplin des Tages, dem Beach Relay, startete die Gruppe mit Michi, Berni und Heinz sackstark. Bis zur letzten Stockübergabe lagen sie sogar in Führung, mussten da jedoch die Hoffnung auf das Finale wegen viel Pech bei der missglückten Stockübergabe beerdigen.

Das Wetter verbesserte sich während des Tages und einem gemütlichen Abend stand nichts im Wege. Müde und froh, dass wir den ersten Wettkampftag ohne Verletzungen überstanden haben, genoss die Gruppe ein leckeres Abendessen mit Dessert und Drinks gleich im Strandrestaurant bevor wir uns frühzeitig zurück in unsere Villa begaben um uns auszuruhen. Denn ein weiterer langer und harter Tag stand bevor.

Von Michael Beck

Dienstag, 06. September

Heute standen alle Team Disziplinen auf dem Programm und die vier Herren waren mehrmals am Start. Ich war Zuschauerin, Fotografin oder Materialhelferin und konnte mich dafür für meine letzte Disziplin, den 2 km Strandlauf (Beach Run) schonen. Das Meer, welches sich am Montag sehr wild mit Wind, Wellen und Strömung mich zum Streichen von 3 Disziplinen herausforderte, hatte sich heute Dienstag beruhigt und es war fast so flach wie der Zürichsee, heute wären für mich die perfekten Verhältnisse gewesen. Beim Retten mit Rettungsbrett (Board Rescue) erreichten die zwei Duos Jörg mit Heinz und Berni mit Michi die Halbfinals. Bei den anderen Staffeln gab es gleich Finalläufe. Man startet zu dritt und die vierte Person ist als Helfer am Start oder im Ziel fürs Material zuständig. Sehr beeindruckend war für mich der Massenstart im Brandungsschwimmen (Surf Teams Race). Die Wettkämpfer stehen auf einer Linie nebeneinander und auf Pfiff rennen alle in Richtung Meer und schwimmen auf die erste Boje los. Bei 16 Teams= 48 Schwimmer kann man sich vorstellen was, da im Wasser und, vor allem bei der ersten Boje abgeht! Aus eigener Erfahrung ist zu erwähnen, dass das bei den Damen auch nicht zimperlich abläuft. Der 2 km Strandlauf (Beach Run) war die letzte Disziplin an der WM. Alle Wettkämpfer mussten die 2 km im weichen bzw. tiefen Sand rennen, was doch sehr anstrengend war. Brigitte erkämpfte sich eine Silber Medaille und Berni ein Bronze Medaille. So konnte die SLRG Wädenswil einen erfolgreichen Abschluss an der Master WM 2016 in Holland feiern.

Die nächste WM 2018 findet in Australien statt, wer hat Lust als Wettkämpfer oder Fan mitzukommen?

Von Brigitte Wanger

Mittwoch, 07. September

Am nächsten Tag gab es ein geteiltes Programm, die einen gingen an den Strand um der Jugend zu zuschauen, die anderen unternahmen einen  Ausflug nach Den Haag und Scheveningen. Mit Muskelkater in den Beinen vom 2km Strandlauf schauten wir die Sehenswürdigkeiten an. Zurück in Noordewijk gingen wir mit den Boards und Skis noch ins ruhige Meer chillen. Danach wurden die Autos beladen und im Strandrestaurant gab es ein Nachtessen.

Von Bernhard Bühler

Donnerstag, 08. September

Am letzten Tag war der Hausputz angesagt, ein Auto ging nach Hause. Das andere an den Strand und danach nochmals nach Eindhoven und dann nach Hause.

Von Bernhard Bühler
 
 

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                                                                SLRG Wädenswil 2019-10-18 Martina Camenzind
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