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Interclub Open Lifesaving World Championships 2016 - Eindhoven und Nordwijk NLD

Montag, 12. bis Samstag, 17. September 2016

Wir konnten ein Damenteam stellen, leider hatten wir zu wenige Jungs dabei um ein Herrenteam anzumelden. Nichts desto trotz freuten wir uns alle sehr auf den Wettkampf.

Am Sonntag 11. September ging es in aller Frühe los. Wir fuhren ca. 10 Stunden Auto inklusive Pausen, bis wir endlich am Meer in Noordwijk angekommen sind. Nach dem wir unsere Zimmer im Hotel bezogen haben, gingen wir als erstes ans Meer, um zu sehen, wie der Strand und die Umgebung aussieht. Damit wir uns ein Bild machen können, was uns am nächsten Tag erwarten wird.  Die drei Tage Wettkampf am Meer waren unglaublich. Wir hatten traumhaftes Wetter. Drei Tage lang blauer Himmel und 30° Grad. Das Meer war angenehm kühl, aber auch nicht zu kalt. Genau richtig für einen Wettkampf. Wir hatten verschiedene Disziplinen im Meer, so wie auch am Strand zu absolvieren. In den einen hatten wir mehr Erfolg als in den andern. Mein persönlicher Erfolg war in der Disziplin Surf Race. Bei dieser Disziplin musste man eine Bojen Kette abschwimmen. Ich schaffte es bis ins Halbfinale, doch dann bin ich gescheitert, denn die Konkurrenz war zu stark. Bei einer Teamdisziplin hatten wir auch grossen Erfolg. Beim Oceanwomen Relay, das ist eine Disziplin, die man zu viert bestreitet. Marina Ballat musste mit dem Board eine Strecke fahren, danach musste Daniela Reichmuth mit dem Surfski auch eine Bojenrunde fahren, Ramona von Flüe durfte noch schwimmen und ich übernahm etwa im hüfttiefen Wasser und rannte eine Strecke bis ins Ziel. Wir kamen bei dieser Disziplin bis ins Finale und wir wurden 14. Ein grosser Erfolg für uns.

Am Donnerstag hatten wir einen Tag Pause. Wir nutzten diese Zeit, um nach Amsterdam zu gehen. Nur etwa eine Stunde mit dem Auto hatten wir von Noordwijk bis nach Amsterdam. Es war einen sehr schönen Tag und wir sahen sehr viel. Allzu lange konnten wir aber nicht bleiben, denn wir mussten noch ein bisschen weniger als zwei Stunden mit dem Auto nach Eindhoven fahren.
In Eindhoven hatten wir noch den Poolwettkampf. Der ging auch drei Tage. Am Morgen waren jeweils alle Vorläufe und am späteren Nachmittag waren die Finale. Es waren immer sehr lange Tage und am Abend waren wir alle immer sehr müde und erschöpft. In den Pooldisziplinen konnten wir leider nicht vorne mit schwimmen, aber wir haben alle unsere persönlichen Bestzeiten verbessern können. Nach dem letzten Wettkampftag am Sonntag 18. September gab es natürlich eine Abschlussparty. Dort trafen wir sehr viele lebensfreudige Menschen an. Es war ein toller Abend. Wir genossen den Abend sehr.

Am nächsten Morgen war alles wieder vorbei. Es musste nur noch die Heimreise bestritten werden.

Es war für mich und auch für alle andern ein toller Wettkampf und wir konnten neue Erfahrungen sammeln. Es war eine tolle Zeit und ich freue mich schon auf den nächsten Wettkampf.

Von Flavia Senften
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                                                                SLRG Wädenswil 2019-10-18 Martina Camenzind
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