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Skiweekend - Klosters GR

Freitag, 17. bis Sonntag 19. Februar 2017

Auch wenn ich nur „Fussgänger“ war, möchte ich aus meiner Sicht das Skiwochenende nochmals Revue passieren lassen.
Abfahrt am Freitag, 17. Februar im Unterland bei strömenden Regen, Ankunft in Klosters natürlich bei Schneefall, sah unser Wochenende doch nicht sehr vielversprechend aus!

Die Jugendherberge Soldanella liess meinen Eindruck jedoch rasch ändern. Das Haus an schönster Lage mit Sicht auf den Gotschnagrat, nette Leute, die Zimmer waren sauber und gut, das Essen am Abend sehr gut und das Frühstück ausgewogen.
Am Samstag bei schönstem Sonnenschein, nahmen wir das Postauto und fuhren Richtung Monbiel. Dort wanderten wir im tiefverschneiten Abseits und genossen Natur pur.

Am Abend Treff im Restaurant Alpenrösli mit allen vom SLRG. Das Fondue war einfach himmlisch und für Nachschub wurde nochmals gesorgt. Am Sonntag fuhren wir nach Bad Serneus und liefen nach Klosters Platz zurück.
Sei es mit Skifahren, Snowboarden, Schlitteln oder Wandern, jeder kam auf seine Rechnung. Auch wenn die Rückreise wegen Stau länger gedauert hat, waren es schöne drei Tage.

Von Barbara Vaucher

Am Freitagabend trafen wir uns alle in der Jugendherberge in Klosters. Als auch noch die Letzten den Weg durch das Schneegestöber gefunden haben, nahmen wir unser Abendessen ein. Nach etlichen und auf wundersame Weise kurzen Bang-Spielrunden, legten wir uns aufs Ohr und genossen unseren Schönheitsschlaf.

Der Wecker klingelte am Morgen schrill und in der Jugendherberge war schon reges Getue. Zum Glück fanden wir alle einen Platz im Esssaal um das stärkende Frühstück zu geniessen.

Unser Plan war, dass wir mit dem Skibus ins Dorf hinunterfahren und dort unsere Skitickets beziehen. Doch leider waren gefühlte 50 Personen für den Skibus angestanden und der Skibus hatte nur gefühlte 10 Plätze. So warteten wir auf den zweiten Bus. Zum Glück verkürzte uns  Ariano die Wartezeit mit seiner Schlittenakrobatik. Endlich in der Talstation angekommen begann die Schlacht um die Tickets. Mit den Tickets bepackt ging es in den endlose Gondelfahrt. Angekommen, freuten wir uns bereits über die ersten Pisten, doch leider ging es weiter in eine weitere endlose Gondelfahrt. Als wir uns dann alle die Skier und die Snowboards angeschnallt hatten düsten wir die ersten Pisten hinunter. So rasant ging es bis zum Mittagessen weiter. Nach dem schon sehr reichhaltigen Mittagessen, gab es eine Legendäre Cremeschnitte, wie sie Keyvan liebt. Weiter gefahren bis zum Betriebsschluss kamen wir hundemüde in der Talstation an. Und zu unserem Pech ist der Skibus bereits gefahren. So mussten wir uns mit den Skischuhen den ganzen Weg nach oben zur Jugendherberge hochkämpfen.  Nach einer gefühlten Ewigkeit oben angekommen, wollten wir alle nur noch unter die Dusche. Denn für den Abend war ein leckeres Fondue geplant. Um und das Fondue zu verdienen, wanderten wir in der Dunkelheit zum Restaurant. Oben angekommen, assen und tranken wir wie die Götter. Zu unserem Glück durften wir einen Verdau-Spaziergang machen. Und dank Oli wurde der Spaziergang zu einem romantischen Fackellauf.

Am nächsten Morgen hiess es zuerst Packen. Danach zum Frühstück  und Auschecken.  Doch leider verlief dies nicht nach Plan. Nach langen Wartezeiten, die wir mit sonnen und spielen mit Ariano verbracht haben, schaffte es Keyvan, uns alle auszuchecken und unserem Weg zu Piste stand nichts mehr im Wege. Der zweite Skitag verlief ähnlich wie der erste, inklusive Keyvans Lieblings Cremeschnitte. Wir lernen aber aus unserem Fehler vom Vortag und nahmen dieses mal den Skibus nach oben.  Beim Parkplatz der Jugendherberge angekommen, verteilten wir uns auf die Autos und fuhren nach Hause. Leider verlängerte sich der Nachhauseweg um etwa das doppelte, da Stau auf den Strassen herrschte. Doch Am Ende des Tages fand jeder sein Bettchen.

Von Daniela Marty
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