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Masters Lifesaving European Championships 2017 - Torrevieja, Alicante ESP

Dienstag, 25. bis Sonntag, 28. Mai 2017

Heinz Wanger und Jörg Senften konnten gleich am ersten Tag ihren Europameistertitel im Line Throw (Leinenwerfen) souverän verteidigen. Weiter gab es im Pool noch viele gute Rangierungen und Bestzeiten zu bestaunen.

Nach den zwei Tagen im Schwimmbecken ging es an die Strand- und Meerdisziplinen. Dies ist eher das Gebiet wo Brigitte Wanger ihre Stärken besitzt und dies zeigte sie auch. Im 2 km Strandlauf holte sie sich die hervorragende Silbermedaille und im Board Race erreichte sie den hervorragenden dritten Schlussrang. Die Herren erzielten mehrere Achtungserfolge und am zweiten Wettkampftag wollten sie sich nochmals in die vorderen Ränge kämpfen, der Wettkampf wurde dann aber leider abgebrochen aufgrund zu hohen Wellen und zu viel Wind.

Mit diesen Erfolgen reisten unsere drei Masters glücklich und zufrieden wieder nach Hause nach Wädenswil.

Von Oliver Wanger

Mittwoch, 24. Mai 2017 | Jörg Senften

Am Mittwoch mussten wir früh aufstehen, denn wir trafen uns um 06:00 Uhr im Flughafen, damit wir in den Flieger steigen konnten, der uns via Madrid nach Alicante bringt. Als wir auf dem Flughafen in Madrid gelandet sind, mussten wir noch ziemlich lange via Rollbahn fahren, bis wir aussteigen durften, denn dieser Flughafen ist sehr gross. Nach dem wir das Terminal gewechselt haben und uns Verpfleg haben, durften wir in das Flugzeug steigen, das uns nach Alicante brachte. Wir sahen, wie unser Gepäck eingeladen wurde (klappte nicht bei Allen - bei befreundeten Wettkämpfer aus Deutschland blieb das Gepäck in Rotterdam). Nach der Landung in Alicante warteten wir bei der Gepäckausgabe auf unser Gepäck, aber es kam nicht. Kurze Panik, aber wirklich nur kurz, denn was wir nicht wussten: nicht am Förderband für Innlandflüge, sondern an jenem für Auslandflüge drehte unser Gepäck seine Runden. Ein Zeitverlust, der uns eine Warteschlange bescherte beim Schalter der Autovermietung. Endlich konnten wir unser Auto übernehmen und ins Hotel fahren. Dank dem NAVI fanden wir das Hotel sehr schnell. Nach dem Zimmerbezug gingen wir noch an den Strand, an dem die Freiwasserwettkämpfe stattfinden. Zu unserer Überraschung trafen wir die ersten Wettkämpfer (Gepäckproblem), die wir schon kannten, es war ein freudiges Wiedersehen. Danach fuhren wir noch zum Pool, damit wir uns noch anmelden und unser Leibchen abholen konnten. Auch eine kleine Trainingseinheit durften wir durchführen. Danach fuhren wir ins Hotel zurück und gingen noch etwas Essen.

Donnerstag, 25. und Freitag, 26. Mai | Brigitte Wanger

Am Morgen, nach dem Einschwimmen bevor der Wettkampf im 50 m Freibad startete, wurde die Master EM mit einer Ansprache der Bürgermeisterin von Alicante und der ILS eröffnet. Neu waren für uns drei Master die Alterskategorien von 50 - 59 Jahren, bisher starteten wir in den Alterskategorien 50 - 54 Jahren und 55 – 59 Jahren. Die Herren, Heinz und Jörg konnten gut vorbereitet und trainiert an den Start gehen; sie erzielten gute Platzierungen und Zeiten nahe am Podest. In der Disziplin Leinenwurf (Line Trow) warf Heinz das Seil perfekt zu Jörg und gewannen den 1. Platz  mit der Goldmedaille. Da ich mich im Trainingslager Mitte April in Fuerteventura leider verletz habe, musste ich eine Trainingspause von mind. 4 Wochen einlegen. So stand ich untrainiert am Start und erreichte überraschende Platzierungen im Mittelfeld.

100m Retten einer Puppe mit Flossen und Gurtretter: Jörg 6. Platz, Heinz 10. Platz von 27 Teilnehmern, Brigitte 8. Platz von 19 Teilnehmerinnen

100 m Retten einer Puppe mit Flossen und Gurtretter: Jörg 6. Platz, Heinz 10. Platz von 27 Teilnehmern, Brigitte 8. Platz von 19 Teilnehmerinnen

100 m Retten einer Puppe mit Flossen: Jörg 4. Platz, Heinz 8. Platz von 25 Teilnehmern, Brigitte 8. Platz von 19 Teilnehmerinnen

50 m Retten einer Puppe: Jörg 6. Platz, Heinz 11. Platz von 26 Teilnehmern, Brigitte 4. Platz von 17 Teilnehmerinnen

100 m Hindernisschwimmen: Jörg 8. Platz, Heinz 10. Platz von 25 Teilnehmern, Brigitte 9. Platz von 20 Teilnehmerinnen

Samstag, 27. und Sonntag, 28. Mai 2017 | Heinz Wanger

Nach den ersten zwei Tagen am Pool ging es an den Strand. Zuerst erstellen wir am Morgen unser Lager unter zwei Palmen. Gestartet wurde mit dem Board Race. Brigitte erreichte den sehr guten 3. Rang; Jörg und Heinz erreichten den Final. Das Wetter war heiss und die Wellen wurden im Verlaufe des Tages immer höher. Im Surf Race gingen Jürg und Heinz an den Start und belegten dort vordere Plätze. Am späten Vormittag fanden noch die Beachsprint Wettbewerbe statt, wo Brigitte den Final erreichte. Heinz überstand den Vorlauf und schied knapp im Halbfinale aus. Nach der verdienten Mittagspause (Siesta) ging es mit Beach Flags weiter. Von den drei Masters startete einzig Heinz. Er konnte immer hin 8 Mal aufstehen und schied im Stechen aus. Die letzte Disziplin des Tages war der 2km Beach Run, wo Brigitte wie gewohnt unter den Ersten mit mischte und sehr gute Zweite wurde. Heinz entschied sich ebenfalls zum Start und er wurde guter Sechster! Zufrieden und erfolgreich ging es zum Verdienten Nachtessen.

Am Zweiten Tag waren unsere zwei Palmen leider schon besetzt. So mussten wir unsere Strandmuscheln in der brütenden Sonne aufstellen. Jörg und Heinz bereiteten sich für des Board Rescue vor und mit bedenken wurde das raue Meer mit hohen Wellen beobachtet. Die Bojen versteckten sich immer mehr  hinter den hohen Wellen doch Bravourös erledigten sie auch diese Disziplin. Danach wurde vom Kampfgericht der Abbruch des Wettkampfes beschlossen. Gründe  waren zu hohe Wellen und zu viel Wind womit die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Es war ein toller Wettkampf unsere Wettkämpfer hatten am Nachmittag einen Ausflug nach Alicante verdient.

Montag, 29. Mai 2017 | Jörg Senften

Endlich mal ausschlafen, gemütlich Frühstücken, auch beim Packen kein Zeitdruck. Nach dem wir das Hotel verlassen hatten und noch etwas Zeit hatten, bis unser Flug geht, sind wir noch eine Stadt (Namens Elche) mit sehr vielen Palmen besuchen gegangen. Es hatte viele Parkanlagen mit diversen Palmen (ca. 200 000 Stück auf alle verteilt). Auch eine schöne Kirche mit Turm, den man besteigen durfte und von dem man die Stadt von Oben sehen konnte, besuchten wir. Nach dem wir durch die Stadt gewandert sind und noch etwas gegessen haben, begaben wir uns auf die Rückfahrt zum Flughafen. Am Flughafen gaben wir das Auto ab und bestiegen unser Flugzeug, diesmal ein Direktflug nach Zürich. In Zürich angekommen trennten wir uns nach einer spanenden und unterhaltsamen Zeit.
 
 
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                                                                SLRG Wädenswil 2019-10-18 Martina Camenzind
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