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Österreichische Meisterschaften - Salzburg AU

Freitag, 14. bis Sonntag, 16. Juli 2017

Diese wurden nach Salzburg eingeladen, da sie ihrerseits die Österreicher ans Speedlifesaving eingeladen hatten.

Am Freitagmorgen wurde ich abgeholt, da die Vorläufe im freien Gewässer am Nachmittag schon starteten. Ohne grosse Zwischenfälle verlief die Anreise und mit Spaghetti gestärkt ging es an die Vorläufe. Dort wurde jedem Wettkämpfer ein Chip ausgehändigt, mit dem dessen Zeit gemessen und die Einteilung für die Finals vorgenommen werden konnte. In weiser Voraussicht vergab ich natürlich noch nicht alle meine Körner in den Vorläufen, um für die Finals topfit zu sein. Im Schwimmen war gegen die schwimmerisch starken Österreicher nicht viel zu holen, trotzdem hätte er sich für den A-Final qualifiziert. Im Board Race ist die Nachbarnation der Schweiz hingegen nicht so auf der Höhe und ich konnte locker paddelnd als Zweiter aus den Vorläufen gehen. Danach wurde der Wettkampf aufgrund starkem Regen, Wind und nahendem Gewitter für eine halbe Stunde unterbrochen. Unser Billig-Party-Zelt hatte auch schon bessere Zeiten gesehen und hatte erhebliche Schieflage. Durch den Unterbruch konnten nur noch die Rescue Tube Rescue Vorläufe durchgeführt werden, wo die Mannschaft nicht allzu erfolgreich war (für Rückfragen: Yvan gibt euch gerne Tipps, wie man nicht Flossen schwimmen soll J). Nach einem feinen Pizzaessen mit den Innsbruckern gingen wir früh schlafen um die Finals am Samstag mit alter Frische bestreiten zu können. Am Morgen wurde uns dann mitgeteilt, dass es doch keine Gästefinals geben würde und die Zeiten aus den Vorläufen gelten würden. So mussten wir nur noch das Board Rescue bestreiten, wobei sich dies stark verzögerte da die Österreicher die ganze Zeit Einsprüche und Proteste gegen ihre gegnerischen Mannschaften einreichen und diese immer vom gesamten Schiedsgericht behandelt wurden. Im Board Rescue starteten Manu und Ich gegen die starken Mannschaften von der Polizei mit ihrem wunderschönen Polizeiboard und das Bundesheer. Unseren Lauf gewannen wir aber souverän und die Zeitmessung ergab einen souveränen Sieg von uns.

Am Samstagnachmittag verschoben wir zu den Poolwettkämpfen in das wunderschöne Freibad Leopoldskron, wo wir 100m Manikin Tow with Fins und die Puppenstaffel bestritten. Die Zeiten waren für mich leider nicht wirklich berauschend. Nach der Rückkehr ins Hotel ging es frisch geduscht an den Festabend, wo nach einem feinen Abendessen und langer Siegerehrungen sich die Festgesellschaft relativ schnell auflöste. Die Österreicher hatten da noch anderes behauptet, so fuhren wir mit Taxis in die Innenstadt wo mehr los sein sollte. Unglücklicherweise konnte unser Taxi dem Vorderen nicht folgen und so fanden sich alle erst wieder Stunden später vereint.

Nach kurzem Schlaf und etwas wirrem Kopf standen am Sonntag noch 100m Manikin Carry with Fins, die Line Throw Relay und die Gurtretterstaffel an. Dort schlugen wir uns ziemlich wacker und an der abschliessenden Siegerehrung standen wir als Sieger in der Gästekategorie fest, was mit einer kleinen gläsernen Trophäe honoriert wurde. Danach hiess es Abschied nehmen und wir traten etwas müde aber zufrieden und mit vielen neuen lustigen Erlebnissen die Heimreise an.

Von Oliver Wanger
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