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Colmarcup - Colmar FRA

Samstag, 03. Februar 2018

Freitag, 02. Februar 2018

Sandro und Daniela warten gespannt auf Flavia, welche auf ihrem Weg nach Wädenswil noch einmal umkehren musste, da sie ihre Flossen vergessen hatte. Als Flavia rennend wie ein junges Reh ankam, machten wir uns mit Donotalof (Auto von Daniela) auf die lange Reise nach Colmar. Unser Navi zeigte 2 h 30 min an. Unser Ziel war es, dies zu unterbieten. Die Autofahrt war nicht weiter spektakulär. Nach 2 h 26 min angekommen, checkten wir noch schnell ins Hotel ein. Auf dem Fussweg zum weltbesten Chinarestaurant, kamen uns die Innerschwyzer entgegen. Denn es ist so, dass wir drei Wädenswiler dieses Jahr mit neun weiteren Innerschwyzer starten. Im Restaurant klimatisierten sich unsere zwei Sektionen an. Mit vollgeschlagenen Mägen rollten wir ins Hotel hinüber, um dort bei weiteren Innerschwyzern die Zimmerschlüssel für die anderen Innerschwyzer zu holen. Sie sagten sie seien im Zimmer 15. So klopften und polterten wir an die Zimmertür aber niemand machte sie auf. Es blieb uns nichts anderes übrig als sie anzurufen, sie sollen endlich ihre Türe öffnen. Uns siehe da, im Telefonat kam heraus, sie sind in einem ganz anderen Hotel. Huups, zum glück bewohnte niemand das Zimmer 15!

Samstag, 03. Februar 2018

Ausgeschlafen, mit Morgenessen versorgt und nach ein paar extrarunden ums Hallenbad trafen sich unsere Sektionen im Bad. Nach einem mehr oder wenigen seriösen Einschwimmen, durften wir uns alle im Hinterraum aufstellen fürs Einlaufen. Schon voller Vorfreude mal nicht zu hinterst einlaufen zu müssen, da wir unter Innerschwyz starten warteten wir gespannt. Als verkündet wurde, dass dieses Jahr mit dem Buchstaben Z angefangen wird, sah man die Enttäuschung in den Wädenswiler Gesichtern. Nichts desto trotz zwangen wir uns in unsere Fastskins und der Wettkampf begann mit 200 m Hindernisschwimmen. Flavia Senften schwamm auf den 10. Rang, Daniela Marty auf den 16. Und als beste Innerschwyzerin kam Marina Ballat auf das Podest mit dem 3. Rang. Bei den Herren war es ein Kopf an Kopf rennen, schlussendlich gewann Sandro Wanger mit 3 Sekunden Abstand auf den 2. Rang.

Darauf folgte die Mannschaftsdisziplin 4 x 50m Hindernisschwimmen. Mit grossen Hoffnungen und einem kleinen Fehler bei der Anmeldung wurde die Damenmannschaft 2 mit Herrenweltrekordzeit angemeldet. Wir stellten uns dieser Herausforderung und schwammen als gäbe es kein Morgen. Leider wurden bei den Damen das Team 1, wegen eines Frühstarts, disqualifiziert. Dank diesem Unglück rutschte das Damenteam 2, mit Flavia und Daniela, auf den 2. Platz vor. Auch die Herren schwammen mit Bravour auf das Podest. Mit 1:51.40 landeten sie nur eine Sekunde hinter dem ersten Platz.

Weiter ging es mit Linethrow. Hier durften Flavia und Jasmin ihr können zeigen. Während Flavia sich einmal verwarf gelang es Jasmin Freudiger beim ersten Mal. Diese Leistung reichte schlussendlich für den 3. Platz für Jasmine und Marina und trotz verwerfen noch einen unglücklichen 4. Platz für Flavia und Daniela. Bei den Herren zeigte Jonas Apgottspon sein Wurfgeschick. Und dank Sandros hervorragenden Fangkünsten erreichten sie den ersten Platz.

Die nächste Disziplin, 100 m Lifesaver, schloss Flavia als Gute 14. ab, während sie Daniela weit hinter sich liess. Die Herren bewiesen sich als 2., 11. und 17.

Noch kurz vor der Mittagspause schwammen die Herren und Damen die Staffel 4 x 25 m Puppe. Hierbei landeten die Innerschwyzer Damen 2 auf dem dritten Platz aber nur weil die erste Damenmannschaft disqualifiziert wurde. Die Herren schlossen als 2. ab.

Juhuii endlich Mittagspause! Die Innerschwyzer packten alle selbstverständlich ihr mitgenommenes Mittagesse aus und wir Wädenswiler schauten sie alle mit grossen Augen an. Wir waren uns gewöhnt, das Mittagessen vom Bad einzunehmen (bei welchem man sich anmelden muss). Die Innerschwyzer dagegen waren sich gewohnt das Mittagessen mitzunehmen. Super die Kommunikation über das Mittagessen lies zu wünschen übrig und so standen drei hungrige Wädenswiler hilflos im Bad. Zum Glück fanden wir eine Mitfahrgelegenheit zu irgendeinem Laden. Mit Sandwiches bepackt ging die Fahrt zurück zum Bad los. Weil wir alle so einen Bärenhunger hatten, vergassen wir, von welcher Richtung wir ankamen. Mit ein paar schönen Runden durch Colmar fanden wir den weg ins Bad wieder.

Mit gefüllten Mägen und ausgeruhten Muskeln kam die durchsage im Bad, es ginge gleich weiter.

Jetzt kam die allerseits beliebte Disziplin: der Totenkopf. Mit zittrigen Knien auf dem Böckli ging es auf den Pfiff los. Zuerst die gute Nachricht; wir haben alle Überlebt. Die einen Totenkopfhasser sogar mit Bestzeiten.

Drittletzte Disziplin: 100 m Puppe mit Flossen. Da Sandro in sonst fast allen Disziplinen auf dem Podest war, dachte er sich er lasse mal Jonas den Vorrang, der mit einem hervorragenden 1. Platz abschloss.

Mehr oder weniger gelungen ging die letzte Einzeldisziplin 50 m Puppe über die Bühne, bei welcher sich Sandro das Podest zurückeroberte.

Fast am Schluss angekommen die letzte Disziplin; 4 x 50 m Gurtretter.  Die Damenmannschaften schwammen beide im selben Lauf. Und schlossen als 1. und 3. ab. Die erste Damenmannschaft wurde dieses Mal nicht disqualifiziert. Die Herren schlossen sich den Damen 1 an und wurden ebenfalls Erste.

Schlussendlich kann man sagen es war ein gelungener Wettkampfstart in die Saison. Wir hatten viele Lustige Momente und sind der Sektion Innerschwyz dankbar für ihr zwischenzeitliches Aufnehmen drei verlorener Wädenswiler. Wobei trotzdem zu beachten ist, das, wenn Sandro nicht gefragt hätte, ob jemand sich uns anschliessen wolle, niemand von der SLRG Innerschwyz an diesem Wettkampf teilgenommen hätte.

Von Daniela Marty
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                                                                  SLRG Wädenswil 2019-10-02 Martina Camenzind
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