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Städtewettkampf - Bern BE

Sonntag, 18. März 2018

An diesem Sonntag fuhr die Wettkampfgruppe nach Bern an den traditionellen Städtewettkampf.

Am frühen Morgen trafen sich die Wettkämpfer vor dem Hallenbad, um mit dem Sportbus nach Bern zu fahren. Die einen beschäftigten sich mit dem Hören von motivierender Musik, die anderen schliefen noch ein bisschen da sie schon etwa um halb 5 aufstehen mussten. Danach wurde gleich wieder der Stammplatz reserviert und die Athleten machten sich daran, mithilfe des Einschwimmens aufzuwachen. Mit den 200m Hindernis wurde der Wettkampf gestartet: Bei den Herren eroberten sich Sandro und Björn gleich die ersten beiden Plätze. Für die beiden sowie für Martina und Andrin stellte dieser Wettkampf noch den Poolteil der WM- und EM-Qualifikation dar, wodurch sie sich natürlich möglichst gut platzieren wollten in den einzelnen Disziplinen. Die Hindernisstaffel verlief den Teams nicht nach Wunsch, doch im Line Throw glänzte Flavia wie letztes Jahr gemeinsam mit Martina und sie konnten sich den Sieg sichern. Im 100m Manikin Tow with Fins lief es den meisten sehr gut, es gab viele neue persönliche Bestzeiten für die Wädenswiler Rettungsschwimmer. Der Wettkampfchef war mit seiner Zeit überhaupt nicht zufrieden, trotzdem reichte es ihm auf den dritten Rang. Sandro hatte dann viel Pech zu bekunden im 50 m Manikin Carry, es reichte ihm um mickrige 3 Hundertstel nicht zum Sieg in dieser Disziplin. Marco, der Überraschungssieger vom letzten Jahr, konnte leider nicht wie gewohnt seine Leistung abrufen und wurde disqualifiziert. Nach der Puppenstaffel standen noch die 100m Manikin Carry with Fins auf dem Programm, wo Martina mit einem fünften Rang glänzte und die Herren mit dem Platz 4 und 5 die vorderen Ränge nur knapp verpassten. Im gefürchteten 100m Totenkopf (Rescue Medley) zeigte Ashkan eine hervorragende Leistung und platzierte sich auf dem zweiten Rang in der Masterkategorie. Sandro reichte es in dieser Disziplin ebenfalls nur hauchdünn nicht auf das oberste Treppchen, er verpasste den Sieg diesmal um 2 Hundertstel, das Wettkampfglück war ihm an diesem Tag nicht hold. Daniela zeigte ebenfalls eine starke Leistung mit dem siebten Rang und kann vielleicht nächstes Jahr auch mit einem Podestrang liebäugeln. Nach der Gurtretterstaffel, wo Laura und Sonja ihren guten Wettkampf noch auf den Flossen abschlossen, stand die Clubwertung fest, wo Wädenswil dieses Jahr (leider nur) den dritten Rang belegte, da die Herren dieses Jahr in den Staffeln nicht so gut abschnitten.

Vom Wettkampf kann trotzdem ein gutes Fazit gezogen werden, es konnten fast ausnahmslos alle Rettungsschwimmer neue, teils sogar sehr deutliche, persönliche Bestzeiten erzielen, was viel Motivation für das noch anstehende Wettkampfjahr gibt.

Von Oliver Wanger
 
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                                                                SLRG Wädenswil 2019-10-18 Martina Camenzind
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