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Kleiderschwimmen - Wädenswil ZH

Donnerstag, 23. Mai 2019

Unsere Aktiven durften wieder einmal erfahren, wie es ist, mit dem Gewicht der nassen Kleidung am Körper zu schwimmen oder gar eine Rettung durchzuführen.


Seit langer Zeit, konnten die Aktiven im Training wieder einmal mit Kleidung schwimmen. Es ist wichtig, sich ins Gedächtnis zu rufen, wie sich so etwas anfühlt.

Die Kleidung liegt unangenehm und schwer auf dem Körper. Sie schränkt den Schwimmer in seiner Beweglichkeit und Schwimmgeschwindigkeit ein. Dadurch verbraucht der Schwimmer mehr Kraft und ermüdet schneller. Je weiter die Kleidung ist, desto grösser ist dieser Effekt. Das Kleiderschwimmen dient als Trainingsmethode für das Erlangen von Kondition, Schnelligkeit und der Selbstrettung.

Je nach Rettungssituation ist es sinnvoll, die Kleidung nicht auszuziehen und direkt ins Wasser zu springen. Somit schützt man sich vor Verletzungen sowie gegen schnelles Abkühlen.

Uns hat das Training viel Spass bereitet. Einige hatten schon ca. 4 Jahre keine Kleidung mehr im Wasser an. Nach dem Sprung ins Nass musste man sich die ersten 50 Meter durchkämpfen, bis man sich wieder an das Gefühl gewöhnen konnte. Doch es war ein riesen Plausch und wir übten das Transportschwimmen und den Nacken-Stirn-Griff fleissig.

Da wir alle grosse Freude hatten, liessen wir unsere Kleidung für unser Abschlussspiel an und beendeten das Kleiderschwimmen mit einem mutigen Sprung vom 3-Meterturm.

Text von Nadja Schuler
Bild von Susanne Naunheim
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                                                                                        SLRG Wädenswil 2019-09-13 Martina Camenzind
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