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Wiederholungskurs Pool (WK Pool) IV - Wädenswil ZH

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann ich den Wiederholungskurs Pool das letzte Mal gemacht habe, jedoch habe ich mich angemeldet, da der WK dieses Jahr fällig gewesen ist.

Nach der Vorstellungsrunde und der Erkenntnis, das nur Lehrerinnen anwesend und ich der einzige männliche Teilnehmer war, starteten wir mit der Frage: was braucht man für ein Sicherheitsdispositiv? Da kamen mir viele Antworten in den Sinn, jedoch hatte ich zwar die richtige Antworten, doch die Detailplanung nicht überdacht. Ein Beispiel zum Hallenbad: ein Unfall passiert und jemand sollte einweisen gehen. Von wo kommt nun der Krankenwagen? Fährt er selbstständig hinter das Haus auf den Pausenplatz oder kommt er vor den Tiefgarageneingang? Ein Unterschied, bei welcher ich schon mehrere Einweisposten aussenden muss. Lauter Fragen, welche man sich im Vorfeld stellen muss, wenn man mit Kinder oder auch alleine an das Wasser geht.

Nun durfte man seine zeichnerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Jedes Team bekam die Aufgabe, Gefahrenstellen rund um das vorgegebene Becken mit Ausrufezeichen zu markieren und Rettungsgeräte sowie mögliche Alarmierungsoptionen einzuzeichnen. Ich hatte das Babybecken bekommen. Mit der Ernsthaftigkeit der Übungsaufgabe ist Alles und jede einzelne Kante gefährlich. Denn meistens sind Kleinkinder in diesem Bereich und diese sind unberechenbar. Und wenn man einmal Analysiert, dass unser Babybad eigentlich mehr Kanten und Ecken besitzt, als beide grösseren Becken zusammen, dann zweifelt man langsam an dem Ingenieur der dieses Bad gebaut hat. Jedoch sollte man auch nicht immer nur Gefahren sehen, sonst verliert man den Spass am- und im Wasser. Und der Spass folgt für uns schnell.

Wir durften mit Kleider schwimmen und aus unseren Hosen eine Rettungsweste basteln. Das Ganze auch ohne Schere und Faden! Wie Oliver Wanger erläuterte, lassen nasse Jeans-Hosen keine Luft mehr raus, somit kann man die Beine zusammenknoten und oben Luft reinschlagen und das Ganze um den Kopf stülpen. Fertig ist die improvisierte Rettungsweste.

Mit einigen Unfallübungen oder auch Krampf-Szenen durften jeweils zwei Teilnehmer ihr Geschick als Retter unter Beweis stellen, bevor es zum Abschluss kam. Tellertauchen und Rettungsparcours. Da ich schwimmerische Erfahrung habe, war die Abschlussprüfung für mich nicht schwierig.

Fazit des WK’s war: sich Gedanken im Vorfeld machen, wo, wie, was zu machen wäre und was man machen kann, um die Gefahren zu minimieren.

Vielen Dank für den Kurs!

Text von Oliver Conrad
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                                                                SLRG Wädenswil 2019-10-18 Martina Camenzind
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