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Wasserwalzen sind Todesfallen!

Schwellen sind eine ausserordentliche Gefahrenstelle an Flüssen.

Schwellen bilden Weisswasser und Wasserwalzen. Unterhalb einer Wasserwalze besteht ein starker Rückfluss (Widerwasser), der eine Person in die Wasserwalze ziehen kann. Diese Kombination ist tödlich, da eine betroffene Person sich nicht mehr selber aus dieser Lage befreien kann. Zusätzlich führen die Schweizer Flüsse zur Zeit mehr Wasser als üblich, was für normale Schwimmer schon zur echten Herausforderung wird – Darum sollte man sich überlegen, ob man zur Zeit den Badespass nicht in der überwachten Badeanlage suchen will.

Die Wasserwalze – wie funktioniert sie?

Oft wird die Kraft und Unberechenbarkeit des Wassers in Flüssen massiv unterschätzt. Gefährlich sind Strudel und Strömungen sowie Felsen und Wiffen (Schifffahrtszeichen) mitten im Fluss. Stufen, Verbauungen, Schwellen und natürliche Wasserfälle sind gefährliche Hindernisse, erkennbar am schäumenden Weisswasser nach dem Fall. Das Weisswasser ist dermassen mit Luft angereichert, dass es nicht mehr trägt und nicht schwimmbar ist. Die dabei entstehende, rotierende Wasserwalze (siehe Grafik) und tiefe Unterspülungen können zur tödlichen Gefahr werden aus der man sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann. Es ist unvermeidlich, vor einer Flussfahrt oder einem Schwumm die Schwimm- bzw. Bootsstrecke zu besichtigen und sich die Ausstiegsstellen zu merken, um diese tödlichen Hindernisse zu umgehen.

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                                                                SLRG Wädenswil 2019-10-18 Martina Camenzind
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