DISZIPLINEN POOL LIFE SAVING YOUTH (REGIONAL)

Transportschwimmen

Im 25 m Becken
Spätestens ab der Markierung (2 m) muss der Griff (Transportschwimmen) angewendet werden. Wenn der Transportierende nach 25 m (am Bassinende) mit einer Hand angeschlagen hat, erfolgt der Wechsel. Auch hier muss der Griff spätestens ab der Markierung (2 m) angewendet werden. Wenn der 2. Transportierende nach 25 m (am Bassinanfang) mit einer Hand angeschlagen hat, erfolgt der nächste Start.

Im 50 m Becken
Spätestens ab der Markierung (2 m) muss der Griff angewendet werden. Wenn der Kopf des Transportierenden nach 24 m die Markierung passiert hat, erfolgt der Wechsel. Auch hier muss der Griff spätestens bei der nächsten Markierung (26 m) angewendet werden. Wenn der 2. Transportierende nach 50 m mit einer Hand angeschlagen hat, erfolgt der nächste Start.

Tauchtellerstafette

Im 25 m Becken
Nach dem Startsprung im Freistil bis zur ersten Markierung schwimmen, abtauchen, einen Teller heraufholen, mit dem Teller bis zum Bassinende schwimmen, mit einer Hand anschlagen, den Teller auf dem Bassinrand ablegen und im Freistil zurück schwimmen. Nach dem Anschlagen mit einer Hand, erfolgt der nächste Start.

Im 50 m Becken
Nach dem Startsprung im Freistil bis zur ersten Markierung schwimmen, abtauchen, einen Teller heraufholen, mit dem Teller bis zum Bassinende schwimmen, mit einer Hand anschlagen, den Teller auf dem Bassinrand ablegen. Nach dem Anschlagen mit einer Hand, erfolgt der nächste Start.

Gurtretterstaffette

Im 25 m Becken
Nach dem Start schwimmt Schwimmer 1 25 m in freiem Stil mit dem Gurtretter, den er samt Rettling hinter sich herzieht. Den Gurtretter hat er vor dem Start bereits angezogen. Schwimmer 2 übernimmt dabei die Rolle des Rettlings und hält sich mit beiden Händen in Rückenlage am Auftriebskörper fest.

Nach 25 Meter tauschen Retter und Rettling die Rollen in der signalisierten Wechselzone und legen so erneut 25m zurück. Nach Anschlagen von Schwimmer 2 übernimmt Schwimmer 3 den Gurtretter und legt die nächsten 25m auf dieselbe Art und Weise mit Schwimmer 4 als Rettling zurück. In der Wechselzone werden die Rollen erneut gewechselt und Schwimmer 4 legt die restlichen 25 m mit Schwimmer 3 als Rettling zurück.

Der Rettling muss gezogen werden, dieser darf den Schwimmer jedoch mit Beinschlag unterstützen. Jegliche andere Hilfe ist untersagt.

Der Wettkampf ist beendet, wenn Schwimmer 4 an der Beckenstirnwand anschlägt und Schwimmer 3 mit beiden Händen Kontakt zum Auftriebskörper (nicht zum Seil oder Schlaufe) hat.

Jede Ablösung findet erst nach Anschlagen des vorangehenden Schwimmers bzw. in der vorgegebenen Wechselzone statt.
Beim Verlassen der Wechselzone durch den Retter muss der Gurtretter korrekt angezogen sein und der Rettling muss sich in Rückenlage mit beiden Händen am Auftriebskörper festhalten.

Im 50 m Becken
Der Wechsel in der Bassinmitte muss innerhalb der markierten Zone erfolgen.

Kombinierte Flossenstafette

Schwimmer 1: 50m Freistil
Schwimmer 2: 50m Freistil mit Flossen
Schwimmer 3: 50m Rettungspuppe abschleppen
Schwimmer 4: 50m mit Flossen Rettungspuppe abschleppen

Nach dem Start schwimmt Schwimmer 1 50 m in freiem Stil. Schwimmer 2 legt anschliessend 50m Freistil mit Flossen zurück. Schwimmer 3 startet im Wasser und hält sich mit einer Hand am Bassinrand/Startbock fest. In der anderen Hand hällt er die Puppe (leer, ohne Wasser darin). Sobald Schwimmer 2 angeschlagen hat, kann Schwimmer 3 starten und schleppt die Puppe 50m ab. Schwimmer 4 trägt Flossen und wartet im Wasser mit einer Hand am Bassinrand. Sobald Schwimmer 3 am Bassinrand angeschlagen hat, darf Schwimmer 4 die Puppe übernehmen und 50m damit zurücklegen.

Im 25m Becken muss jeder Schwimmer nach 25m mit einer Hand anschlagen und wenden.

Die Rettungspuppe muss geschleppt und darf nicht geschoben werden. Sobald sich der Kopf der Rettungspuppe vor dem Kopf des Wettkämpfers befindet gilt dies als geschoben. Mund und/oder Nase der Rettungspuppe muss sich während mindestens 50% der Teilstrecke über der Wasserlinie befinden.

Plauschdisziplin

Die Plauschdisziplin wird üblicherweise von der Sektion ausgedacht, die den Wettkampf organisiert.

SLRG Wädenswil 2017-07-19 | Martina Camenzind |
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